Pamela Neuwirth | Harald Purrer
fck tempus fugit


Installation, paradoxes Material
Fr, 10. Sept, 18:00-24:00
Sa, 11. Sept, 08:00-24:00
So, 12. Sept, 08:00-18:00
servus Clubraum, STWST 1. Stock

0 Nichts
1 Etwas
1 Vergehen
2 Fibonacci
3 Dauer
5 Frische

Wir vergehen vor dem Hintergrund der Ewigkeit. Im Warten folgen wir dem Zeitlosen. In der Zeitlosigkeit kommt die Stille. Jetzt zeigt sich die Ekstase in den Dingen … unangetasteter, frischer Grund …remember Courbet …

Drei Steine, von der Nahe der STWST angrenzenden Friedhofsmauer, sind vergoldet. Die Steine schwimmen in schwarzer Milch – ein Oxymoron, das die ontologische Paradoxie anspricht.
Die schwarze Milch ist in ein niedriges Becken in Form eines Pascalschen Dreiecks gegossen. Akustisch ist die Ordnung mit Donner angezeigt, der zeitlich als Reverb der Fibonacci-Reihe folgt.

Quellensound: „Donner“-Sample als Impact und-Pad-Sound.
Sound-Variation: Quellensound breitet sich im Raum (Reverb-Plugin) aus, wobei die Raumantwort als neuer Quellensound dient; dieser wird wiederum in neuen Raum gesendet (Raumantwort der Raumantwort der Raumantwort).
Komposition: Der kompositorische Kontext folgt der Fibonacci-Reihe:
1: Stille zwischen den Impacts (Donner): 1 Sek., 1 Sek., 2 Sek., 3 Sek., 5 Sek.,….233 Sekunden.
2: Dauer der Soundvariationen : 1 Min., 1 Min., 2 Min., 3 Min., 5 Minuten.
3: Modulation durch Effekt-Plugins (Haas-Effekt, Saturation) folgt einem sich wiederholenden 1-1-2-3-5 Rhythmus.



Pamela Neuwirth, arbeitet im Kontext von Radio, Archiv und Kunst, lebt in Linz.

Harald Purrer, http://notton.at/