OOM NIGHTLINE - FREITAG


tyga dares, mika bankomat
label me


noise, punk, intersektional
fr, 10. sept, 01:00, STWST saal

noise ist der bessere punk!? beides ist eine haltung.
unsere grundlage feministisch, radikal, intersektional. es geht nicht um mode, dogmen, kategorisierungen, schubladen. es geht nicht darum, zu gefallen oder einen geschmack zu treffen. in akustischen irritationsmomenten hinterfragen wir deine erwartungen an uns.
berührung schafft resonanz. resonanz zwischen körpern, materialien, dingen, objekten, gedanken… resonanz entsteht durch definierte grenzen, durch konfrontation, provokation und durch vertrauen. jedes material hat eine eigenfrequenz, bei der es anfängt zu schwingen. die frequenzen verschiedener materialien dröhnen und öffnen ein narrativ über ihre nutzungsbestimmung.
materialisierte gesellschaftliche arbeit zeigt sich nicht nur in der produktion, sondern in einem grundrauschen. wann und warum du dich gestört fühlst von diesem noise, musst du selbst herausfinden. wir nutzen verschiedene materialien, instrumente, stimmen, erfahrungen, lebensrealitäten und körperhaltungen, die dich und den raum in dem wir uns bewegen wahrnehmen.


tyga dares, zu hause in verschiedenen bereichen der sexarbeit, sonst unbezahlte care arbeit teuer bezahlen lassen, das privileg der arbeit aus selbstverwirklichung, pfusch als lebenshaltung und mit den überwältigenden konsequenzen zurecht kommen, unsicherheit und scheitern, perfektionismus hinterfragen und wagen, aus normen auszubrechen, mit einem völlig neuen, unbekannten genre einen raum mitgestalten: why the fuck not. https://open.spotify.com/episode/2NUdcxSBMY8aQ01jMjMNc7

mika bankomat, arbeitet an der grenze zur unprofessionalität. Die politik der materialität und die schlagkraft von sound sind einstiegspunkte für ihr interesse an auditiven strukturen. phasenweise unproduktiv, liegt ihr fokus auf antimusik, noise und industrial techno. https://soundcloud.com/mikabankomat